Übersicht der aktuellen Fortbildungen

Die Fortbildungen bieten eine Unterstützung Ihrer Arbeit mit Suchtmittel konsumierenden oder essgestörten Mädchen.

Die Fortbildungen mit einem thematischen Schwerpunkt sind Teil des Hamburger Basiscurriculums „Jugend und Sucht.“

 

Wissensgrundlagen und Handlungshinweise für den Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Basiscurriculum Modul I

Diese Fortbildung findet in Kooperation mit der Einrichtung Kompaß und dem FIFAP Münster statt!

Anmeldungen an:  Kajal- Frauenperspektiven e. V.

Termin  06.08.2021 von 9 -17 Uhr

Kosten: 65 Euro

Ort: Trockendock, Großer Saal, Elsastraße 41, 22083 Hamburg

Referentin: Sabine Lehmann, Dipl. Pädagogin, Dipl. Psychologin, zertifizierte Psychotraumatologin (DeGPT), zertifizierte EMDR-Therapeutin (EMDRIA)

Im Rahmen dieser Fortbildung werden Themen behandelt, die für den verstehenden Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung sind.

Die Inhalte der Tagesveranstaltung orientieren sich an den  internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychotraumatologie und Weiterbildungsstandards (DeGPT)

Inhalte der Fortbildung sind:

– Begriff psychischer Traumatisierung

– Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung

– Akute und chronische Folgen einer psychischen Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter

– Anzeichen psychischer Traumatisierung

– Basistrategien im Umgang mit psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Essstörungen bei jugendlichen Mädchen - Ursachen

Basiscurriculum Modul I

Webseminar: Essstörungen bei jugendlichen Mädchen – Ursachen

Termin: 16.09.2021  von 10 bis 15 Uhr

Kosten: 25 Euro

Auf 15 Plätze begrenzt

Eine Einladung mit allen wichtigen Informationen zum Webseminar wird rechtzeitig an alle Teilnehmenden verschickt!

Referentinnen: Sabine Wittig, Kajal – Frauenperspektiven e. V.

Die Fortbildung beinhaltet folgende Themen:
– Informationen zu Ursachen und Funktionen von Essstörungen / Fragen und Diskussion
– Gesprächsführung mit essgestörten Mädchen.
Der theoretische Teil stellt Entstehungsbedingungen, Ursachen und Funktionen von Essstörungen in den Mittelpunkt. Dabei werden auch Fragen und Beobachtungen der Teilnehmenden genügend Raum erhalten.
Im zweiten Teil der Fortbildung werden wichtige Hinweise zur Gesprächsführung vermittelt und mögliche Interventionen erprobt.

Essstörungen bei jugendlichen Mädchen - Eine Fortbildung mit Fallarbeit
findet in 2021 als Webseminar statt

Termin: 01.06.2021

Kosten: 25 Euro

Auf 6 Plätze begrenzt

Ort: Kajal – Frauenperspektiven e. V., Haubachstr.78,

22765 Hamburg

Referentin: Karola Sommerburg, Kajal – Frauenperspektiven e. V.

Inhalte der Fortbildung:
– Informationen zu Ursachen und Funktionen von Essstörungen
– Hinweise zur Gesprächsführung
– Fallarbeit
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit betroffenen Mädchen arbeiten und Fallbeispiele aus ihrer Arbeit einbringen möchten.

 

 

 

Trauma und Sucht bei weiblichen Jugendlichen - Hintergründe, Erklärungsmodelle, Forschungsergebnisse, Versorgungssituation

Basiscurriculum Modul II

Trauma und Sucht bei weiblichen Jugendlichen

Termin: 30.11.2021  9.30 – 12.30Uhr

Kosten: 20 Euro

Veranstalter: Deutsches Zentrum für Suchtfragen im Kindes-und Jugendalter

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Anmeldung bis zum 23.11.2021  unter 040 – 741059873

sekretariat.dzskj@uke.de

Referentinnen: Dr.phil. Monika Thomsen, Psychotherapeutin (DZSKJ)

Susanne Herschelmann, Kajal- Frauenperspektiven e. V.

Inhalte der Fortbildung:

Zunächst wird ein Überblick zum aktuellen Stand der Forschung zum Zusammenhang zwischen dem Erleben eines Traumas und der Entwicklung einer Substanzgebrauchstörung gegeben. Dabei werden verschiedene Erklärungsmodelle erläutert und hinsichtlich ihrer Evidenz bewertet. Im zweiten Teil der Fortbildung wird auf die Versorgung jugendlicher Mädchen in Hamburg eingegangen und ein bewährtes Gruppenprogramm “Sicherheit finden” vorgestellt. Es werden verschiedene Teile des Gruppenprogramms genauer beschrieben. Insbesondere werden dabei die Besonderheiten der Symptomatik im Jugendalter (Fallvorstellung)hervorgehoben und die Problematik der Zugangswege zu den betroffenen Mädchen thematisiert. Verschiedene Methoden des Gruppenprogramms werden vorgestellt.

 

 

 

 

Menschenhandel: Eine Einführung mit Blick auf Handel mit und Ausbeutung von Kindern

In Kooperation mit Koofra e. V.

Menschenhandel: Eine Einführung mit Blick auf Handel mit und Ausbeutung von Kindern

Termin: 11.11.2021

Kosten: 35 Euro

Veranstaltungsort: wird noch bekannt gegeben

Anmeldung bis zum 28.10.2021

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt.

Inhalt:

Menschenhandel ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Betroffene von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Zwangsprostitution sind nicht nur Opfer oder Verletzte, sondern haben auch Rechte. Die Schulung bietet eine Einführung in den Themenkomplex Menschenhandel mit besonderem Blick auf das Thema „Kinderhandel“. Es werden rechtliche Aspekte beleuchtet und die Sensibilität, die es bei diesem Thema benötigt, geschult.

– Definitionen und verschiedene Erscheinungsformen von Menschenhandel

– Rechtliche Aspekte zum Thema kennenlernen

– Rechte der Betroffenen von Menschenhandel kennen

–  Mögliche Indikatoren für Menschenhandel

– Stereotype und Mythen zum Thema Menschenhandel hinterfragen

– Zwangsprostitution jugendlicher Mädchen und mögliche Folgen                                        (Trauma/Sucht)

– Was tun bei Bekanntwerden eines Falles?

– Wo gibt es fachkundige Hilfe?

 

Anmeldung zu den Fortbildungen

040 – 3806987
oder per E – Mail:
kajal@frauenperspektiven.de